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Fuse-AI: Krebs zuverlässig mit KI erkennen

Hände tippen auf ein Tablet auf dem Röntgenbilder zu sehen sind
Flexible IT-Ressourcen unterstützen Radiologen bei der Diagnose


In diesem Artikel lesen Sie,

  • wie Fuse-AI eine künstliche Intelligenz zur Krebserkennung in MRT-Aufnahmen entwickelt,
  • wie Fuse-AI die Open Telekom Cloud für die Analyse der MRT-Bilder nutzt, um die Diagnosestellung für Radiologen zu verbessern und Kosten zu sparen
  • und welche Diagnosehilfen für Volkskrankheiten wie Hautkrebs Fuse-AI mit der Cloud plant, um Ärzten und Patienten zu helfen.
     

Radiologen analysieren nicht selten täglich mehrere tausend Bilder aus Magnetresonanztomografien (MRT). Und natürlich erwarten ihre Patienten bei der Diagnose jederzeit größtmögliche Konzentration, damit ihnen kein Fehler passiert und sie nichts übersehen.

Eine schwierige Aufgabe, die die Gründer des Start-ups Fuse-AI vereinfachen und optimieren wollen. Sie haben eine Lösung entwickelt, die Ärzten bei der Krebserkennung hilft. „Ziel ist es, Radiologen mit einer computergestützten, zweiten Meinung die Arbeit zu erleichtern und die Diagnosen unter dem Strich noch zuverlässiger und treffsicherer zumachen“, sagt Maximilian Waschka, einer der vier Gründer von Fuse-AI.

Foto zeigt die Gründer von Fuse-AI im Büro vor einem Aufsteller.
Die Gründer von Fuse-AI: Matthias Steffen, Dirk Schäfer, Sabrina Reimers-Kipping und Maximilian Waschka (v. l.)

Die Hamburger Unternehmer haben ihr Start-up 2015 gegründet und eine künstliche Intelligenz entwickelt, die Anzeichen für Krebs – wie etwa Karzinome – in MRT-Aufnahmen nicht nur erkennt, sondern darüber hinaus in gut- und bösartige Tumore klassifiziert. Mit der Methode lassen sich laut Fuse-AI künftig mindestens zehn Prozent der Kosten, die Krankenkassen für Untersuchungen wie MRTs entstehen, einsparen.

 

Präzise MRT-Diagnose mit Unterstützung aus der Cloud

Für die umfassenden Analysen greifen die Gründer auf IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud zurück. Die MRT-Aufnahmen werden zu diesem Zweck verschlüsselt über das Internet in die hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Sachsen-Anhalt übertragen und dort analysiert: Die Intelligenz aus der Cloud markiert Auffälligkeiten, versieht Bilder mit Metainformationen und sendet sie anschließend an den Arzt zurück.

Mit ihrer Idee haben sich die vier Gründer für das Start-up-Programm der Telekom beworben, mit dem der Bonner Provider vielversprechende Digitech-Start-ups unterstützt: TechBoost. Mit Erfolg: Seither profitieren die Gründer von 100.000 Euro Guthaben für IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud. „Die Open Telekom Cloud ist ein wunderbares Instrument, das uns überhaupt erst die Flexibilität und die Skalierbarkeit bietet, um eine derartige Lösung zu realisieren“, sagt Dirk Schäfer, Machine-Learning-Experte und Mitgründer von Fuse-AI.

Infografik, die zeigt, wie Fuse-AI die Open Telekom Cloud nutzt.
KI aus deutschen Rechenzentren: So nutzt das Start-up Fuse-AI die Open Telekom Cloud

Dabei ist die Karzinomerkennung nur der Anfang: „In Zukunft werden wir dazu beitragen, mithilfe der Open Telekom Cloud noch weitere Volkskrankheiten deutlich schneller, umfassender und zuverlässiger zu erkennen“, sagt Sabrina Reimers-Kipping, promovierte Biochemikern und Mitgründerin von Fuse-AI.

Zum Beispiel bei der Hautkrebsvorsorge: Gemeinsam mit Hautärzten haben die Gründer ein so genanntes digitales Dermatoskop entwickelt. Das Dermatoskop liefert mit einer Kamera Bilder von der Hautoberfläche, die der intelligente Algorithmus aus der Cloud analysiert. Auffälligkeiten meldet das System dann wieder an den behandelnden Arzt zurück. Reimers-Kipping: „Damit senken wir nicht nur den Aufwand für Ärzte und die Kosten für das Gesundheitssystem, sondern erhöhen außerdem die Heilungschancen für die Patienten. Denn je früher Krankheiten erkannt werden, desto besser ist die Aussicht auf Heilung.“

 
Titelbild Referenzflyer FUSE AI

FUSE-AI: Künstliche Intelligenz aus der Open Telekom Cloud

Erfahren Sie, wie Fuse-AI basierend auf der Open Telekom Cloud mit Hilfe von KI MRT-Aufnahmen auswertet. 

 

Auf einen Blick: Fuse-AI und die Open Telekom Cloud

  • Unternehmen: Fuse-AI
  • Firmensitz: Hamburg
  • Branche: Gesundheit/Software (SaaS)

Das Unternehmen:
Fuse-AI bietet Radiologen eine Cloud-gestützte Diagnose-Hilfe. Ihr intelligenter Algorithmus analysiert MRT-Aufnahmen, findet und markiert Karzinome und klassifiziert sie in gut- oder bösartige Tumore. Das erhöht die Qualität, die Geschwindigkeit und die Zuverlässigkeit der Diagnosestellung und spart darüber hinaus noch Kosten für das Gesundheitssystem.

Herausforderung:
Fuse-AI benötigte für die Umsetzung zuverlässige, sichere sowie flexibel skalierbare Cloud-Ressourcen. Denn: Für die Analyse der MRT-Aufnahmen sind punktuell enorme Rechenkapazitäten notwendig. Diese permanent selbst vorzuhalten, wäre für das Start-up zu unwirtschaftlich.

Lösung:
Die Hamburger Gründer nutzen seit kurzem die Open Telekom Cloud. Seither stehen dem Start-up skalierbare IT-Ressourcen auf Abruf zur Verfügung. Die mehrfach zertifizierten, hochsicheren Rechenzentren stehen in Deutschland. Und das Trusted Cloud Datenschutz-Pofil (TDCP) 1.0 bescheinigt der Open Telekom Cloud bereits heute Konformität in Bezug auf die DSGVO (europäische Datenschutzgrundverordnung).

Ergebnis:
Für die Cloud-gestützten MRT-Analysen setzt Fuse-AI jetzt auf IT-Kapazitäten aus den zertifizierten, hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Sachsen-Anhalt. Künftig wird das Start-up seine Lösung um weitere Diagnosehilfen für Ärzte erweitern, sodass sich noch mehr Volkskrankheiten mithilfe der Cloud diagnostizieren lassen.


 
Illustration zum Wettbewerbsvergleich der Cloud-Plattformen

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