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Cloud 2026 – wie geht es weiter?

von Redaktion
Illustration mit: Cloud-Ballon, Mann und Frau und weiteren Symbolen
 

In diesem Artikel lesen Sie,

  • welche Trends die Cloud 2025 beeinflusst haben,
  • welche Impulse Europa für 2026 schafft  
  • und was Sie von der Open Telekom Cloud 2026 erwarten können.


Zwischen den Jahren: Was war 2025? Was kommt 2026?
Mit 2025 geht ein turbulentes Cloud-Jahr zu Ende – mit 2026 steht ein mindestens genauso umtriebiges Jahr vor der Tür. Neue Regulatorik, die Prädikate „Europa“ und „souverän“ werden nichts von ihrer Bedeutung einbüßen. Mit dem Cloud und AI Development Act sowie dem AI Continent Action Plan sind zwei digitale Themen ganz oben auf der EU-Agenda.

Souveränität – das Thema des Jahres 2025

2019 war die Geburtsstunde der Souveränitätsdiskussion in Europa. Gaia-X brachte das Thema auf die Agenden von Entscheidern in Politik und Wirtschaft. In den Folgejahren versandete das Interesse daran. Aber dann gab es Präsidentschaftswahlen in den USA – und 2025 erhob sich die digitale Souveränität wie ein Phönix aus der Asche und wurde Thema des Jahres. Auch die Cloud sollte davon nicht unberührt bleiben. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen suchten nach der souveränen Cloud für die Digitalisierungsinitiativen.

Der Bitkom Cloud Report 2025 stellte fest, dass 97 Prozent aller Unternehmen das Herkunftsland ihres Cloud-Providers für relevant halten. 82 Prozent forderten europäische Alternativen zu US-amerikanischen Hyperscalern. Und dennoch sind die US-Hyperscaler immer noch bestimmend – mit einem Marktanteil von mehr als 85 Prozent. Ein Cloud-Paradoxon, das beileibe nicht nur in Deutschland zu beobachten ist, sondern auch in anderen europäischen Ländern wie Österreich, Dänemark oder Spanien. Doch Wünsche und Absichtsbekundungen stranden schnell in der Realität: Eine Migration von Workloads auf europäische Alternativen ist kein Projekt, das übers Wochenende abgewickelt wird. Häufig fehlen den europäischen Clouds die Funktionalitäten und die Ökosysteme der Hyperscaler.

Welche Ergebnisse erbrachte die Souveränitätsdiskussion?

Dennoch: Die Souveränitätsdiskussion ließ zwei Früchte reifen:

  1. Anbieter und Provider schärften ein gemeinsames Bild, was sich jenseits technischer Definitionen hinter digitaler Souveränität verbirgt: Transparenz, Unabhängigkeit und Kontrolle. Mit unserem Whitepaper "The European Way of Cloud" haben wir die Diskussion dokumentiert und zugleich Praxistipps für den Einstieg gegeben.
  2. Für Anwender, aber auch unabhängige Marktbeobachter, rückte der Blick auf europäische Cloud-Angebote in den Fokus. Analystenhäuser wie Forrester und ISG widmeten der europäischen Cloud-Landschaft spezielle Analysen, iX publizierte eine Marktübersicht und Anwender kürten ihre favorisierten souveränen Clouds. Damit ergab sich ein umfassendes Bild der Anbieterlandschaft und der Reife europäischer Angebote. Immer ganz vorne dabei: die Open Telekom Cloud als ausgereifte und etablierte europäische Cloud.

Was gab es 2025 Neues auf der Open Telekom Cloud?

Kontinuität im Cloud-Segment ist aber nur möglich durch konsequente und ununterbrochene Anpassung: Neben einer Vielzahl neuer Services gab es vier große Umbrüche zu vermelden: Mit dem Marktplatz schufen wir eine Basis für Partner-Angebote und das Ökosystem der Open Telekom Cloud. Relevant ist er vor allem für den Bezug der Large Language Modelle. Daneben führten wir als erster europäischer Cloud-Anbieter „Serverless“ Container & Function-as-a-Service ein, die eine hochkomfortable und einfache Nutzung der Cloud-Ressourcen ermöglichen.  

Ein Highlight am Ende des Jahres war die Einführung der neuesten Server-Generation von Intel für die memory- und compute-optimierten Computing-Instanzen – mehr Compute-Power für gleiches Geld. Nicht zuletzt begrüßten wir ein neues Gesicht an der Spitze der Open Telekom Cloud: Thomas Weber löste „Gründervater“ Andreas Falkner nach neun Jahren ab und führt die Open Telekom Cloud als tragende Säule unter das Dach der T Cloud, dem gemeinsamen Cloud Kompetenzfeld der Telekom und T-Systems. Und damit wirft 2026 seine Schatten voraus.

Was erwartet Cloud-Nutzer 2026?

Die europäische Regulierung – aber auch Entwicklungen jenseits des Teichs – werden 2026 die Cloud-Welt beeinflussen. In Europa sollte man zumindest drei Initiativen auf dem Schirm haben, die für 2026 voraussichtlich bedeutsam sein werden. Zu ihnen gehören der Cloud und AI Development Act mit dem AI Continent Action Plan und der E-Evidence Act. Künstliche Intelligenz wird als Wettbewerbsthema immer wichtiger. Europa ist hier in puncto Ressourcen, insbesondere GPU-Kapazitäten, gegenüber den USA (und China) schwach aufgestellt. Mit dem Development Act und dem Action Plan drückt Europa das Gaspedal durch und will seinen Platz im globalen KI-Ökosystem erobern. Das wird auch Auswirkungen auf die Open Telekom Cloud haben.

Jubiläumsjahr der Open Telekom Cloud – Füllhorn von Neuigkeiten

Mit der Einführung der T Cloud ist eines der großen Themen für 2026 bereits gesetzt. Die Open Telekom Cloud wird unter dem gemeinsamen T Cloud-Mantel ganz eng mit der Industrial AI Cloud kooperieren. Letztere bietet ein einzigartiges Angebot von GPU-Ressourcen für europäische (souveräne) KI-Projekte. Die Blackwell-GPUs der letzten NVIDIA-Generation werden über das existierende Portal der Open Telekom Cloud verfügbar.  
 
Im Jubiläumsjahr – die Open Telekom Cloud feiert 10. Geburtstag – soll auch auch das europäische Cloud-Paradoxon angepackt werden: Neue Features, der Ausbau des Marketplace und die Verbesserung des gesamten Cloud-Ökosystems stehen neben zahlreichen weiteren Highlights auf der Agenda. Mehr spannende Einblicke, wie sich die Open Telekom Cloud in diesem Jahr weiterentwickeln wird, gibt es bereits Ende Januar hier im Blog zu lesen. Bleiben Sie gespannt!

 

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